Bau einer Scheune

Bau einer historischen Fachwerkscheune 
 
Zu Beginn des Jahres 2011 hat der Mühlenverein angefangen in der Gemeinde Ringe eine alte Scheune aus der Zeit um 1870 abzubrechen und die Materialien nach Laar verfrachtet. Auf Antrag des Vereins erteilte das Bauamt des Landkreises im April 2012 die Genehmigung die Scheune in den ursprünglichen Abmessungen etwa 40 m von der Mühle entfernt wieder aufzubauen. Der Mühlenverein konnte weitere Baumaterialien des ehemaligen Bauernhauses Segchelhoorn in Emlichheim und weiterer älterer Häuser aus Laar übernehmen.
Die Arbeiten an der Scheune gingen nur langsam voran, da zunächst fast alle Arbeiten in Eigenleistung erbracht wurden. Beim Verein kam bald der Wunsch auf, das Gebäude um zwei seitliche Schleppanbauten zu erweitern, um Platz für sanitäre Anlagen und eine kleine Küche zu haben. Außerdem sollte ein Anbau für das Lagern von Gerätschaften und den Aufbau einer alten Dorfschmiede geschaffen werden. Der Verein beantragte gleichzeitig den Ausbau des Dachgeschosses, um dort Platz für eine heimatkundliche Ausstellung zu schaffen. Es zeigte sich bald, dass für diese Vorhaben eine Flächennutzungsplanänderung notwendig wurde. 
Die Bauarbeiten ruhten von Herbst 2014 bis Oktober 2015 bis die erforderlichen Genehmigungen vorlagen. Ab Mitte Oktober 2015 gingen die Arbeiten am Gebäude weiter. Ende September 2017 schließlich konnten die Räume im Erdgeschoss dann feierlich eröffnet werden.
Die Fertigstellung dieses Bauabschnittes war nur möglich dank der großen finanziellen Unterstützung durch die Gemeinde Laar, des Landkreises, der Grafschafter Sparkassenstiftung, der WAZ, der nvb, der Firma Wöltjen mit ihrem Geschäftsführer Bernd Trüün und der Raiffeisen Ems-Vechte e. G.  Einen wichtigen Beitrag lieferten auch die Firmen Ekkel, Kwade, infracom, Niemeyer, Fonville und W. Scholten durch Materialleistungen sowie Familien und Einzelpersonen aus Laar und Umgebung, die uns unterstützt haben. Einen sehr großen Anteil am Gelingen des Projektes haben die Mitglieder des MV, die in vielen ehrenamtlich geleisteten Stunden die historische Fachwerkscheune errichtet haben. Bis Ende des Jahres 2017 wurden insgesamt über 4500 Stunden gezählt.
Der Ausbau des Dachgeschosses ist inzwischen abgeschlossen.  Die Ausstellung heimatkundlicher Geräte kann erst nach Anschaffung von entsprechenden Vitrinen erfolgen.
 

 


 

 

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